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Tiere aussetzen kein Kavaliersdelikt:
Bis zu 25.000,- Euro Strafe drohen!
Jedes Jahr im Sommer spielen sich in der Notrufzentrale von TASSO Dramen ab: Immer mit Beginn der Ferienzeit werden Haustiere kurz vor dem Urlaub einfach vor den Tierheimen oder an abgelegenen Plätzen ausgesetzt. Ann-Kathrin Fries, Rechtsanwältin bei TASSO, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass zum aktiven Aussetzen auch das Anbinden eines Hundes an einer Autobahnraststätte bzw. vor einem Tierheim oder das Verjagen eines Hundes oder einer Katze gehört. Unter den Begriff des Aussetzens fällt auch schon das bewusste Entlaufenlassen eines Tieres, d.h. wenn bewusst eine Situation herbeigeführt wird, die dem Tier das Entlaufen ermöglicht.
Aber nicht nur das bewusste Aussetzen des Tieres, sondern auch sein Tier über einen längeren Zeitraum allein lassen, ist gemäß § 3 Tierschutzgesetz verboten. Wer also seinem Tier z. B. Futter und Wasser hinstellt und dann für zwei Wochen in den Urlaub fährt, ohne, dass sich jemand regelmäßig um das Tier kümmert, macht sich strafbar. Dass es sich dabei bei Weitem nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, zeigt sich in der Strafandrohung für dieses Verhalten. Nach dem Tierschutzgesetz muss jeder, der ein Tier vorsätzlich oder fahrlässig aussetzt oder zurücklässt, mit einer Geldbuße von bis zu 25.000,- Euro rechnen.
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Gabis Tipps:
Sie wissen nicht genau, ob Sie oder Ihre Kinder das mit Hund, Katze, Nager, Vogel hinbekommen?
Können sich nicht vorstellen, was es bedeutet für ein Tier oder mehrere Tiere verantwortlich zu sein?
Dann melden Sie sich als "Anfänger" bei einem Tierschutzverein als private Vermittlungsstation an. Das hat den Vorteil der zeitlichen Begrenzung und kostet Sie nichts, da alles gestellt wird und Sie bei Problemen gleich Hilfen erhalten.
Wenn das Ihnen Spaß machen sollte Ihren Verpflichtungen nachzugehen und wenn Sie dann für einen Hund 1000,00 € oder für eine Katze 500,00 € oder für kleinere Tiere 200 - 300 € jährlich erübrigen können, dann sind Sie der ideale Haustierbesitzer!!
Versichern müssen Sie Ihre Hunde immer, Steuern müssen Sie normalerweise auch für sie bezahlen. Bei Katze & Co. entfällt das. Jedoch für alle Tiere sollte möglichst ein Sparbuch angelegt werden, für alle möglichen Notfälle / Tierarztkosten / Betreuungskosten. Das Geld legt dann sogar noch Eier (Zinsen) und Sie sind immer flüssig, wenn es brennt!
Sparen Sie regelmäßig monatlich 1,00 - 20,00 € / je nach Tierart und Einkommensverhältnisse.
Das sollte für ein gesundes Tier reichen.